Wasabi

WasabiEr ist grün und so scharf, dass sein Verzehr sogar für Tränen sorgen kann. Die Rede ist von Wasabi. Lange Zeit kannten ihn nur all jene, die eine Vorliebe für japanische Köstlichkeiten hatten. Mit dem Siegeszug von Sushi und Sashimi wurde der fernöstliche Meerrettich in unseren Breiten bekannt. Längst ist das Gewürz auch in den Küchen Europas beliebt.

Das Gewürz aus dem Osten

Wasabi ist eine Pflanzenart, die zu den Kreuzblütengewächsen zählt. Verwendet wird, wie bei unserem heimischen Meerrettich, der unterirdische vertikal wachsende Teil, das sogenannte Rhizom. Beheimatet ist die Pflanze in Japan und auf Sachalin, der größten russischen Insel. Zwischenzeitlich wird er aber auch in Korea oder den USA gezüchtet. Er benötigt ein Klima, das weder zu kühl noch zu warm ist, und mag kein direktes Sonnenlicht. Optimale Bedingungen findet er in seichten, fließenden Gewässern. Seine speziellen Ansprüche limitieren die Anbaugebiete. Dies ist auch der Grund, warum der echte Wasabi rar und teuer ist. Auch der Name der Pflanze stammt aus dem Japanischen. Im Gegensatz zu den Chilis, deren Schärfe sich auf der Zunge entfaltet, steigt jene des Wasabi in die Nase. Zu verdanken hat er diese den ätherischen Senfölen. Daneben bietet er ein leicht süßliches und typisches Geschmackserlebnis.

Auf die Qualität achten

Erhältlich ist der japanische Meerrettich als frische Knolle, die kurz vor dem Servieren gerieben wird. In Japan wurde als Reibe ursprünglich die raue Haut von Haien verwendet. Wasabi ist aber auch als Paste in Tuben zu kaufen. Pulver ist ebenso im Handel erhältlich. Dieses muss vor dem Genuss mit Wasser angerührt werden. Meist tragen importierte Produkte den Zusatz „hon“, sofern es sich um echten Wasabi handelt. Beim Kauf sollte darauf geachtet werden. Es sind nämlich auch Produkte im Handel, die aus grün gefärbtem Meerrettich hergestellt werden. Diese sind deutlich billiger als das Original, lassen aber auch geschmacklich einiges vermissen. Klassisch wird Wasabi in Kombination mit Soja-Soße zu Sushi gereicht. Er ist aber vielseitig einsetzbar und verfeinert Kartoffelpüree ebenso wie Salate oder Mayonnaise.

Bildquelle: Petra Bork  / pixelio.de

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