Was ist Sushi?

Schon länger gehören Sushi-Bars zum Alltag in vielen deutschen Städten. Liebhaber schätzen die Vielseitigkeit der asiatischen Spezialität, denn Sushi hat viele Gesichter. Doch was ist Sushi eigentlich?

Sushi

Grundbestandteil ist der mit einer „sushi-zu“ genannten Würzmischung gesäuerte Reis. Dieser wird kombiniert mit einer Vielzahl tierischer oder vegetarischer Zutaten: Gemüse und Seetang, roher oder geräucherter Fisch, Meeresfrüchte, Sojaprodukte oder asiatisches Omelett werden meistens einzeln in Sushi verarbeitet. In westlichen Sushi-Restaurants sind vor allem zwei Arten der Herstellung beliebt: die handgeformten „Nigiri Sushi“ und die mit einer Bambusmatte gerollten „Maki Sushi“. Beide Arten werden häufig mit dem typischen Nori-Blatt, einer Seetang-Zubereitung, zusammengehalten und in jeweils zahlreichen Unterarten angeboten. Andere Zubereitungsarten wie etwa das einzeln in Schalen präsentierte Chirashi-Sushi oder das vor allem für verschiedene Sorten von Fischeiern ideale Gunkan Maki-Sushi sind dagegen etwas unbekannter. Sie eignen sich aber ebenso wie das Sushi in der Schüssel oder das gepresste Oshi-Sushi ideal zur Zubereitung in der heimischen Küche. Zum individuellen Würzen wird Sushi meistens mit Wasabi und Sojasauce serviert. Ebenfalls ein fester Bestandteil des Mahls ist Gari, eingelegter Ingwer, der zwischen den verschiedenen Sushi-Arten den Geschmack neutralisiert.

Sushi bedeutet darüber hinaus einen Beitrag zur Globalisierung der Esskultur. Mittlerweile haben viele der typischen Zutaten und Tiefkühl-Sushi ihren Weg in die Supermarktregale gefunden. Besonders in Europa und Nordamerika wiederum sind Sushi zu finden, die wie die California Roll („Ura Maki“) gar nicht asiatischen Ursprungs sind. Auch die Gewohnheit, Sushi mit Stäbchen statt mit den Fingern zu essen, ist nicht traditionell asiatisch.

Bildquelle: © rdsdesign sxc.hu

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