Temaki

Die Vokabel „Temaki“ bedeutet aus dem Japanischen übersetzt soviel wie „handgemacht“. Typisch für Temaki ist das zu einer spitz zulaufenden Tüte zusammengeklebte, knusprige Algenblatt, das mit Sushi-Reis und weiteren Zutaten gefüllt wird. Im Unterschied zu den mit einer speziellen Bambusmatte gerollten Maki werden Temaki ausschließlich mit der Hand gerollt, woher der Name Sushi-Hand-Roll (Handrolle) stammt. Temaki sind eine vergleichsweise junge Sushi-Art, die sich erst Ende des 20. Jahrhunderts in Japan entwickelt hat.

Temaki

Besonders beim Temaki kann die als Nori bekannte Algenzubereitung ihren Eigengeschmack zur Geltung bringen. Nori wird erst getrocknet und kurz vor seiner Verarbeitung zu Sushi geröstet. Deswegen ist es angenehm knusprig, solange es frisch ist. Das besondere Mundgefühl geht verloren, wenn die Temaki mehrere Stunden im Kühlschrank zwischengelagert werden. Der Seetang zieht dann Feuchtigkeit aus der Füllung und macht im wahrsten Sinne des Wortes schlapp. Insofern empfiehlt es sich, die Handrollen bevorzugt frisch aus der Küche, im Restaurant oder an der Sushi-Bar zu verzehren.

Wer sich traut und die richtigen Leute kennt, kann die Zubereitung von Temaki zur Abwechslung als gemütliches Dinner-Erlebnis zuhause testen. In diesem Fall werden die frischen vegetarischen Zutaten nach Wahl, vorgeschnittener Fisch und der vorgekochte, abgekühlte Reis einzeln auf dem Esstisch bereitgestellt. Jeder kann sich dann mit den ebenfalls vorab in Form geschnittenen Noriblättern Temaki nach eigenem Geschmack rollen.

Bildquelle: © pzado sxc.hu

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>