Die Sushi Bambusmatte

Sushi BambusmatteEin unverzichtbarer Helfer bei der Sushiherstellung ist die Sushimatte aus Bambus, die so genannte Makisu.
Die traditionelle Makisu besteht aus dünnen Bambusstreifen, die durch Baumwollfäden zusammengehalten werden. Auch wenn es mittlerweile auch neumodische Sushimatten aus Silikon gibt, ist die Bambusmatte doch die traditionellere und bevorzugte Variante.
Die Sushi Bambusmatte ist etwa 30 x 30 cm groß und wird hauptsächlich zur Herstellung der Maki Sushi, was übersetzt soviel heißt wie „Rollen-Sushi“, verwendet. Der Preis für eine Sushi Bambusmatte liegt je nach Hersteller bei 3 – 10 €.

Die Anwendung der Makisu ist einfach: Auf die Bambusmatte wird ein Noriblatt (Seetang) gelegt, auf welchem man anschließend eine dünne Schicht Reis verteilt. Der Reis wird so verteilt, dass am oberen Rand etwa 1 cm unbedeckt bleibt. Dann wird die Füllung auf den Reis gelegt. Traditionell besteht diese aus einem Stück Fisch, jedoch gibt es eine unbegrenzte Anzahl an Alternativen wie Gemüse, Frischkäse, Fleisch oder auch Obst. Auf die Füllung wird außerdem eine dünne Schicht Wasabi aufgetragen.
Jetzt kommt die Makisu zum Einsatz. Die Sushi Bambusmatte wird an einem Ende leicht angehoben und zusammengerollt. Man beginnt an der Seite, an der der Reis bis zum Rand reicht. Dabei muss der Inhalt der Rolle fest nach unten gedrückt werden, um die Stabilität der Makis zu garantieren. Der dünne Streifen des Noriblattes, der nicht mit Reis bedeckt wurde, dient als „Verschluss“ der Maki-Rolle. Zum Abschluss wird die Makisu wieder ausgerollt und die fertige Maki-Rolle mit einem feuchten Messer in etwa 2 cm breite Stücke geschnitten.

Bildquelle: Tim Reckmann  / pixelio.de

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