Sashimi

Für viele gilt Sashimi als typisch für ein Sushi-Mahl. Dabei kann die Fischzubereitung nicht im engeren Sinne zum Sushi gerechnet werden, da sie keinen Reis enthält. Sashimi gehört eher wie Wasabi und Gari zu den typischen „Begleitern“ des Sushi-Genusses. Es ist auch eine Alternative zum echten Sushi und wird in vielen Restaurants und Sushi-Bars gleichberechtigt angeboten. Je nach Geschmack kann es als Vorspeise oder ergänzender Zwischengang in das Menü eingebaut werden. Die enge Beziehung zwischen Sushi und Sashimi liegt wohl auch daran, dass Sushi-Neulinge oft vorrangig Fisch – speziell rohen Fisch – als Zutat für die verschiedenen Sushi-Arten kennen.

Sashimi

Bei näherem Hinsehen ist die Zubereitung von Sashimi eine nicht minder kunstvolle Zubereitungsart als Sushi selbst. Roher Fisch in erstklassiger Qualität wird hauchdünn aufgeschnitten, mit Gemüse oder Kräutern dekoriert und dann gekühlt serviert. In selteneren Fällen werden auch Meeresfrüchte wie Shrimps oder verschiedene Muschelsorten angeboten. Der Genuss von Sashimi ist in mehrfacher Hinsicht Vertrauenssache. Schon aus hygienischen Gründen eignen sich nur fangfrische Meeresfische für diese Zubereitungsart. Außerdem reicht das Spektrum der angebotenen Fischarten vom auch in Europa beliebten Lachs bis zum berühmt-berüchtigten Fugu (Kugelfisch), dessen Genuss bei falscher Zubereitung tödlich enden kann. Dennoch ist Sashimi mit jeder Fischart eine besondere Augen- und Gaumenfreude für Gourmets. Wie zu Sushi werden in Europa auch zu Sashimi Saucen angeboten, die den Geschmack unterstreichen sollen. Dem als Sushi-„Gewürz“ gereichten Wasabi kommt dabei die Nebenfunktion einer natürlichen Desinfektion zu. Sojasauce und Ponzu (Zitrussauce) dienen vor allem der Geschmacksverstärkung der ästhetischen Häppchen.

Bildquelle: © Moriawase sxc.hu

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