Nori Blätter

Nori Alge für Nori BlätterNori Blätter: unentbehrlich in der Sushi Küche

Nori sind getrocknete und anschließend geröstete Blätter von Meeresalgen. Die getrockneten Algen werden als dunkelgrüne, quadratische Blätter verkauft. Für die japanische Küche ist Nori die wichtigste Algenart überhaupt, da sie in sehr vielen japanischen Speisen vorkommt.

Die Herkunft von Nori Blättern
Nori bezeichnet rund 30 verschiedene Rot- und Grünalgen. Nori Algen erntet man im Herbst. Zunächst werden sie gespült und anschließend zerkleinert. Danach presst man sie zwischen Matten und lässt sie in speziellen Kammern trocknen. Hochwertige Nori Produkte trocknen sogar in der Sonne. Vor allem Algen, die in Flussmündungen wachsen, werden für die getrockneten Blätter verwendet. Das Süßwasser verleiht ihnen ein besonders mildes Aroma. Nicht nur in Asien, sondern auch in Europa sammelt man die Speisealgen. Sie sind auch Bestandteil eines typischen walisischen Gerichtes.

Verwendung der Nori Blätter
Hauptsächlich dienen Nori Blätter dazu, Sushirollen herzustellen. Speziell für diesen Zweck werden die Algen in Japan und in Korea angebaut. In asiatischen Ländern ist die Algenzucht für Nahrungszwecke ein wichtiger Wirtschaftszweig. Getrocknet und gemahlen wird Nori als Gewürz verwendet und ist Bestandteil vieler japanischer Gewürzmischungen. Man verwendet es auch in feine Streifen geschnitten zu Fischspeisen, Suppen, Salaten und Omelette, kann Nudeln und Salate damit garnieren oder sie als knusprigen Snack essen. Die Algen verleihen allen Gerichten einen kräftig-würzigen Geschmack. Ungeröstet werden die Nori Blätter zu weich, schmecken außerdem stark nach Algen. Erst nach dem Rösten bekommen sie ihre kräftige dunkelgrüne Farbe und verlieren etwas vom typischen Algenaroma. Mit Nori Blättern werden Reis, Fisch und Gemüse in der Sushirolle zusammengehalten. Manchmal dienen Noristreifen auch zur reinen Dekoration. Am besten schmecken Noriblätter, wenn man sie röstet. Dann haben sie einen deutlich salzigen Geschmack. Da sie viel Jod enthalten, sind sie auch gesund.

Bildquelle: © emospada sxc.hu

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