Nigiri

Nigiri sind die zweite beliebte Grundzubereitung von Sushi. Sie erinnern bis heute stark an die ursprünglichen, im heutigen Tokio entwickelten Sushi. Aus diesem Grund werden Nigiri noch immer gelegentlich im Anklang an den früheren Namen Tokios „Edo“ als Edomae-Sushi bezeichnet. Sie bestehen aus einer von Hand geformten und ungefähr zwei Finger großen Portion Sushi-Reis, die mit verschiedenen Fischvarianten, Meeresfrüchten oder japanischen Omeletts belegt und serviert werden. Die als Nori bekannten Algenblätter werden für Nigiri höchstens zur Verzierung eingesetzt. In Restaurants werden Nigiri meistens in Kombinationen von zwei Arten oder als ein Paar gleicher Sushi serviert.

Nigiri

Die häufigsten in Nigiri verarbeiteten Fischarten sind Scheiben von Thunfisch, Lachs, Makrele und Tintenfisch. Als grobe Regel für die Belegung der Nigiri mit Fisch gilt der Grundsatz, dass Süßwasserfische gekocht verarbeitet werden, während die Mehrzahl der Meeresfische roh verarbeitet wird. Auch Schalentiere wie Garnelen und Hummer, verschiedene Muscheln und Krebse finden Verwendung. Mutige Genießer und Liebhaber exotischer Spezialitäten finden gelegentlich ausgefallene Meeresfische oder für europäische Gourmets weniger gewohnte Zutaten wie Seeigel auf ihrem Teller. Die Verarbeitung von Gemüse ist für diese Sushiart selten, allerdings gelten Zubereitungen mit japanischem Rettich, Omelett, Pilzen, Spargel oder Zuckerschoten als beliebte Abwechslung. Modernes Sushi entwickelt sich ständig weiter und deshalb sind auch immer neue Nigiri-Varianten anzutreffen.

Bildquelle: © guil sxc.hu

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