Maki

Als Maki wird eine der beiden in Deutschland beliebtesten Zubereitungsformen des Sushi bezeichnet. Traditionell wird der Reis für die verschiedenen Maki-Rollen mit einer Bambusmatte gerollt und mit einem scharfen Messer in mundgerechte Häppchen geschnitten. Zusätzlich sind die meisten Maki von einem Noriblatt umhüllt, das der Rolle zusätzliche Stabilität verleiht. Als Füllungen sind Meeresfrüchte wie Muscheln, verschiedene Fischsorten, Fischrogen, Ei, Pilze und unterschiedliche Gemüsesorten typisch. Serviert werden diese oft in Anrichtungsweisen von sechs gleichartigen Rollen.

Hosso Maki

Je nach Füllung wird diese Zubereitungsform in zwei Unterarten unterteilt. Dabei ist nicht die Einteilung in Produktgruppen interessant, sondern die Frage nach der Größe der Rollen und Kombination von Füllungen. Kleine Maki mit einer einzigen Füllung werden Hoso-Maki genannt. Im Gegensatz dazu sind Futo-Maki größer und mit mehreren Zutaten gefüllt. Mit bis zu drei geschmacklich aufeinander abgestimmten Bestandteilen können Maki dieser Sorte gefüllt werden. Naturgemäß sind die dickeren Rollen etwas aufwendiger in der Zubereitung. Hobbyköche stellen spätestens beim Rollen fest, dass die Stabilität der Sushi-Rollen stark von der Menge unterschiedlicher Texturen der Füllungen abhängt. Mit etwas Übung sind solche Anfangsschwierigkeiten jedoch leicht in den Griff zu bekommen.

Außer der jeweiligen Füllung bestimmt auch die Reihenfolge, in der die Maki gerollt werden, deren Namen. So stellen bei Hoso und Futo-Maki immer Noriblätter die äußere Hülle dar. Wenn die Füllung von Nori umhüllt mit einem äußeren Reismantel versehen wird, heißt die Rolle Ura-Maki und wenn das Nori in Eistütenform gerollt und gefüllt wird, entstehen Temaki.

Bildquelle: © pzado sxc.hu

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