Eingelegter Ingwer – lecker zu Sushi und voller wertvoller Inhaltsstoffe

Eingelegter IngwerEingelegter Ingwer wird in Japan traditionell zu Sushi gereicht. Die dort als „Gari“ bekannte süß-saure Spezialität, in der alle wertvollen Inhaltsstoffe der scharfen Knolle erhalten bleiben, lässt sich leicht selbst zubereiten.

Ingwer selbst einlegen

Für ein großes Schraubglas benötigen Sie 100 Gramm frischen Ingwer, den Sie schälen und anschließend in feine Streifen schneiden. Danach vermischen Sie den Ingwer mit einem Teelöffel Salz und lassen ihn für etwa eine Stunde ziehen.

In der Zwischenzeit erhitzen Sie in einem Topf 100 Milliliter guten Reisessig mit 100 Gramm Rohrzucker. Lassen Sie den Zucker zuerst bei niedriger Temperatur schmelzen, bevor die Flüssigkeit anschließend kurz aufkochen darf.

Nun legen Sie die Ingwerstreifen in ein gründlich mit heißem Wasser ausgespültes Glas und übergießen sie mit der Marinade, wobei der Ingwer eventuell eine leicht rosa Farbe annimmt. Stellen Sie dann das verschlossene Glas auf den Kopf und lassen Sie den eingelegten Ingwer vor dem Verzehr mindestens 24 Stunden ruhen. Gekühlt und vollständig mit Marinade bedeckt, hält sich eingelegter Ingwer in der Regel bis zu sechs Monaten.

Schmackhaft und gesund

In Japan zählt Gari – neben Sojasauce und Wasabi – zu den traditionellen Beilagen von Sushi. Den Ingwer verzehrt man dabei vor allem zwischen den Gängen, um den Geschmack zu neutralisieren. Eingelegter Ingwer passt aber auch zu anderen Fischgerichten oder zu Meeresfrüchten und kann zum Würzen von Fleisch- und Gemüsespeisen verwendet werden.

Ihren unverkennbaren scharf-würzigen Geschmack verdankt die Knolle dem ätherischen Öl Gingerol, welches in seiner Zusammensetzung Acetylsalicylsäure ähnelt und wie diese entzündungshemmende, verdauungsfördernde und blutverdünnende Eigenschaften besitzt. Da Gingerol außerdem schleimlösend wirkt, kann der Verzehr von eingelegtem Ingwer besonders den Verlauf von Erkältungskrankheiten positiv beeinflussen.

Da bei der Zubereitung kaum Inhaltsstoffe verloren gehen, ist auch der marinierte Ingwer reich an Vitamin C, Eisen, Magnesium, Kalzium sowie Kalium. Allerdings sollten Sie beachten, dass diese Zubereitungsvariante einen hohen Zuckeranteil besitzt, weshalb – wie so oft – gilt: In Maßen genießen!

Bildquelle: Tim Reckmann  / pixelio.de

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